4 Dinge, über die man im Skiurlaub häufig streitet (und wie man es verhindert)

Der Skiurlaub: Eine Zeit der Harmonie, der Familie, der Zweisamkeit und der großen Entspannung. Doch manchmal lässt sich Streit nicht vermeiden. Wenn es um die Wahl der richtigen Piste, der Pause oder des Germknödels geht. Wir haben Professor Trisanna gefragt, wie man sich am besten durchlavieren kann. 

1) Wann fährt man los?

In jeder Reisegruppe gibt es Streber und gemütlichere Geister. Die einen wollen am liebsten mit den Pistenarbeitern schon auf den Berg fahren, den anderen reicht es nach der Mittagspause. Das ist wirklich immer so, selbst dann wenn die Gruppe nur aus zwei Personen besteht. Was kann man tun? Professor Trisanna rät: Einen Tag früh aufbrechen, einen Tag spät auf die Piste. So haben beide zumindest einen Tag Spaß (und der andere ist eh bald vorbei).  

2) Welche Piste nimmt man?

Die rote oder die schwarze Piste? Die mit den Buckeln, die mit der Chance auf Tiefschnee oder doch die Autobahn? Welche Piste man wählt, ist stets ein Quell des Streits. Was tun? Professor Trisannas Tipp zur Streitvermeidung: Einmal aussetzen und unten warten. Derjenige, der die Schwarze runterbrettern will, freut sich über das Extraworkout. Und derjenige, der unten wartet, nimmt an der Schirmbar einen Drink. 

3) Das Problem mit der Pause

Auch ein Klassiker des Gruppenurlaubs: Der schnellste Fahrer fährt vorne los, presst an, bleibt nach 100 gefahrenen Höhenmetern stehen und wartet auf den Rest der Gruppe. Er wartet natürlich genau so lange, bis der schwächste der Gruppe neben ihm abschwingt – dann brettert er weiter. Spätestens nach der dritten derart zurückgelegten Piste fliegen die Fetzen. Oder die Schneebälle. Oder die Schi. Professor Trisannas Vorschlag für ein besseres Gruppenfeeling: Der schnellste Schifahrer wird zum Schlusslicht. Und für jeden, den er auf der Piste überholt, zahlt er abends eine Runde. Das Problem mit der Pause hat sich dann schnell erledigt. 

4) Essen oder Durchfahren?

Weiterentwicklung von Problem eins: Schifahrstreber verzichten gerne auf die Mittagspause, weil da ja mindestens vier wirklich lässige Abfahrten verloren gehen. Gemütlichere Geister gehen oft genau wegen der Mittagspause (und dem Germknödel. Und der heißen Schokolade mit Schuss) Schifahren. Was zu tun ist? Professor Trisanna rät auch hier zum Splitverfahren. Während die Neigungsgruppe Germknödel pausiert, sollen die Pistenfetischisten eine zusätzliche Abfahrt einlegen. Spätestens nach dem dritten Tag wird der Muskelkater dafür sorgen, dass alle Pause brauchen.