Auf die Loipen fertig los!

Vor einigen Jahren noch war Langlaufen nicht viel mehr als eine Schlechtwetteralternative zum Skifahren. Inzwischen ist es ein Trendsport geworden. Trisanna verrät euch, was ihn so gesund macht und wieso man ihn unbedingt ausprobieren sollte. Wenn man noch nicht hat.

Rechtes Bein und linker Arm, linkes Bein und rechter Arm – eigentlich sind es die gleichen Diagonalbewegungen wie beim Gehen. Nur, dass Langlaufen wesentlich anstrengender ist. 95 Prozent des Muskelapparats werden dabei aktiviert. Das trainiert uns aber nicht nur, sondern fördert auch die Durchblutung und stärkt somit das Herz. Die gleichmäßige Verteilung der Belastung sorgt gleichzeitig dafür, dass die Gelenke nur wenig belastet werden. Aber Langlaufen ist nicht gleich Langlaufen.
Man unterscheidet dabei zwischen dem klassischen und freien Laufen, dem sogenannten Skaten. Da der diagonale Grundschritt der klassischen Variante einfach zu erlernen ist, bietet er sich besser für Anfänger an. Das Skaten, die sportlichere Variante, erfordert hingegen mehr Gleichgewichtsfähigkeit.


Wer es nochmal etwas langsamer angehen will, ist mit dem sogenannten Nordic Cruising gut beraten. Die Bewegungen sind ähnlich wie beim Langlaufen, doch die ersten Erfolge stellen sich durch die breiten und kürzeren Langlaufski schneller ein. Wenn man so will ist Nordic Cruising also sowas wie die Light Version vom Langlaufen.