DER SCHWIERIGE WEG HINAUF. MIT MAXIMALEM SPASS

Bouldern ist ein herausfordernder Sport. Wer den übermächtigen Felsen bezwingen will, braucht Kraft, Mut – und den richtigen Trainer. Trisanna war dabei, als im Boulderpark Galtür zu allem entschlossene Schulkinder ihre ersten Versuche machten.

 

A llein die Szenerie lässt den Atem stocken. Die Boulderarea im Silvapark  befindet sich am Fuss eines höchst eindrucksvollen Bergs – der Ballunspitze. Hier warten unzählige Felsen mit insgesamt mehr als 160 möglichen Routen darauf, bezwungen zu werden. Dafür braucht es nicht einmal eine großartige Ausrüstung. Bouldern kommt ohne Seil und Helm aus, da es sich um „Klettern in Absprunghöhe“ handelt. Unsere jungen Kletterer brauchten nur Kletterschuhe. Die Matten, auf die sie fallen, wenn eine Tour zu steil war, können in Galtür ausgeliehen werden.

Das Konzept für den Boulderpark Galtür stammt von der Kletterlegende Bernd Zangerl. Der Klettergarten verfügt über acht Sektoren mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden – bis hinauf zu 8c. Jedes Jahr zeigt der Meister dem Boulder-Nachwuchs die besten Tipps und Tricks am Felsblock.

Ein Erlebnis für alle (siehe Bild unten). Am 7. September findet der nächste Kurs für kletterwillige junge Menschen statt, pünktlich zum Ausklang der Sommerferien.

Von vorne links beginnend: Seiwald Robin, Zangerl Tobias, Kurz Samuel, Kurz Tobias, Salner Lionel, Zangerl Luca, Pinzger Nadine, Laimböck Luisa, Zeller Lara, Walser Theresa, Kathrein Benjamin (verdeckt im Hintergrund), Walser Nico, Kleinhans Lilli, Rudigier Jonathan, Zehnle Nina, und Betreiber Bernd Zangerl (mit Kappe) Hinten: Schulleiter Paul Tschiderer und Bergführer Christoph Pfeifer