DER TRISANNA-RATGEBER: 5 TIPPS FÜR DEN SKIURLAUB MIT HUND

Weil sie unsere besten Freunde sind, lassen wir sie ungern zu Hause. Doch Winterurlaub mit Hund ist gar nicht so einfach. Zumindest nicht, wenn man möchte, dass sowohl Mensch als auch Tier eine gute Zeit haben. Wir haben fünf gute Tipps gesammelt.

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s ist ein schöner, klarer Wintertag in Galtür, und Jerry springt aufgeregt durch den Schnee. Jerry ist fünf Jahre alt und ein Tibetterrier. Er ist mit Manuela aus Frankfurt ins Paznaun zu kommen. Jetzt, am frühen Nachmittag, ist seine Zeit. Eineinhalb Stunden geht die Deutsche nach dem Skifahren mit ihrem Hund spazieren – „jeden Tag“, sagt sie. Denn: „Immerhin ist es auch für ihn Urlaub, er liebt den Schnee!“

Damit es Hunde im Winterurlaub so angenehm wie Jerry haben, müssen die Besitzer auf einiges achten. Trisanna hat fünf Tipps:

1)Die passende Unterkunft: In einigen Hotels sind Hunde willkommene Gäste. Besser funktioniert es meistens aber in Appartements, weil die größer sind und sich der Hund tagsüber, wenn er alleine ist, wohler fühlt.

2)Die richtige Vorbereitung: Wer auf Urlaub fährt, muss nicht nur für sich selbst packen. Auch ein Hund hat ein bisschen Gepäck. Damit es ihm gut geht, sollte auch die gewohnte Decke von zu Hause mit, vielleicht auch die Futterschüssel.

3) Den eigenen Hund richtig einschätzen: Manche Hunde sind es im Alltag gewohnt, in Gesellschaft zu sein. Aber was, wenn plötzlich einen ganzen Vormittag niemand da ist? Im Vorfeld unbedingt austesten, ob der Hund wirklich für längere Zeit alleine bleiben kann. Wenn nicht – vielleicht gibt es einen Hundesitter vor Ort, der für ein paar Stunden aushelfen kann. (Spoiler: So jemand gibt es in Ischgl, Jasmin.)

4)Gemeinsame Aktivitäten planen: Auch im Winter gibt es einiges, was man mit Hunden gemeinsam unternehmen kann. Vielleicht mal einen Skitag auslassen und stattdessen eine Schneewanderung oder eine Skitour unternehmen, da kann der Hund nebenher laufen.

5)Die richtige Pflege: Manche Rassen haben ein bisschen mehr Fell als die anderen. Die einen sind robuster, den anderen tut leichter etwas weh. Wenn dem Hund kalt ist, spricht nichts gegen einen Hundemantel. Und – vor allem im Winter – auf die Pfotenpflege achten. Das Streusalz auf den Straßen kann für die Vierbeiner sehr unangenehm sein.