DIE GEHEIME KRAFT DER FRÜHLINGSSONNE

Wenn die Sonne wieder länger scheint, erwacht die Natur. Aber auch die Menschen drängt es wieder länger und mehr nach draußen. Die Kraft der Frühlingssonne wird dabei oft unterschätzt.

Die Tage sind wieder länger, regelmäßig lässt sich die Sonne für einige Stunden blicken und jedes Jahr wieder schafft sie es wieder: selbst die größten Naturmuffel zieht es hinaus. Die einen gehen Skitouren, die anderen nur mit dem Hund spazieren und fast niemand wird einen Platz auf einer Sonnenterrasse ausschlagen. Zu gut tut es, in der Sonne zu sitzen.

Die Frühjahrssonne lässt bekanntlich die Natur erwachen. Aber auch Menschen kann sie in Schwung bringen. Die einen sind einfach nur besser gelaunt, die anderen entdecken wieder einen ganz neuen Lebensdrang. Ganz allgemein aber gilt, dass die Frühjahrssonne auch das Immunsystem stärkt. Das Sonnenlicht fördert die Gesundheit, weil es in der Haut die Bildung des wichtigen Vitamins D anregt, von dem die meisten Mitteleuropäer zu wenig zur Verfügung haben. Mit der Sonne schüttet der Körper außerdem mehr vom Glückshormon Serotonin aus. Wer gute Laune sucht, ist an der Sonne also gut aufgehoben.

Es hat sich aber herumgesprochen, dass die Sonne dennoch nur in Maßen genossen werden soll. Gerade im Frühjahr, wenn die Temperaturen noch nicht ganz so hoch sind, wird ihre Kraft unterschätzt. Gerade am Berg und gerade dort, wo der Schnee die Sonne auch noch reflektiert, sollte man gut vorsorgen und sich entsprechend eincremen. Stirn, Nasenrücken und auch die Ohren sind übrigens immer die ersten Kandidaten für einen Sonnenbrand.

Nach den dunklen Wintermoden ist die Haut noch besonders sensibel. Sie hat kaum Pigmente ausgebildet und kann sich so selbst relativ schlecht vor der UV-Strahlung schützen. Diese ist im Frühling übrigens fast noch gefährlicher als im Sommer. Die Ozonschicht, die uns vor ihr ein bisschen Schutz bietet, ist im März und April eher dünn.