DIE KLEINEN ABENTEURER

Vier Tipps, wie ihre Kinder abends ganz sicher müde ins Bett fallen – und stolz von ihren Abenteuern träumen.

1 Durch das Superhelden-Gefühl
Es  gibt Erfindungen, die den Lauf des Lebens ein wenig aufheben und selbst den Kleinsten das Gefühl geben, sie wären schon ganz groß. Zum Beispiel E-Bikes. Ab einem Altern von sechs, sieben Jahren haben Kinder kein Problem damit, sie zu bedienen – und kommen so vergleichsweise gemütlich etwa auch zur Jamtalhütte oder zur Heidelberger Hütte. Gerade letztere ist für einen Ausflug mit Kindern ideal, weil der Weg dorthin relativ flach verläuft. Stolz, es dorthin geschafft zu haben, werden sie trotzdem sein.

2 Durch die überwundene Angst
Kinder lieben Herausforderungen. Ob im Seilgarten des Sunny Mountain in Kappl, beim Klettern und Bouldern in Galtür oder bei den Hängebrücken auf dem Erlebniswanderweg zur Ischgler Idalp – überall dort, wo es ein bisschen kniffelig wird, ein bisschen Überwindung kostet, haben Kinder besonders großen Spaß. Weil sie kurz innehalten, bevor sie neues ausprobieren und dann bemerken, was sie alles schon draufhaben.

3 Mit viel neuem Expertenwissen
Wer schon einmal eine längere Autofahrt mit Kindern verbracht hat, weiß, dass ihnen die Fragen nie ausgehen. Gerade in Gegenden, die sie nicht schon so gut kennen wie ihre Hosentasche, ist ihre Neugierde besonders groß. Wie wird eigentlich Käse gemacht? Wie kommen eigentlich die Kühe auf den Berg? Was ist das für eine Pflanze? Und kann ich die essen? In der Sennerei und auf dem Kräuterthemenweg am Sunny Mountain in Kappl weiß man dann zum Glück bescheid.

4 Bestens erfrischt
In einen See zu springen, ist ja eigentlich immer toll. Aber in einen See zu springen, nachdem man schon gewandert ist, ist unvergleichlich toller. Selbst die müdesten Füße werden auf einmal wieder munter. Der Schwarzwasser See in Ischgl ist dafür zum Beispiel ideal  – und lässt sich übrigens auch mit dem Kinderwagen erreichen.