DIE LETZTEN KÄMPFER

Manchmal kann ein Schitag ganz schön lang sein, und die letzte Abfahrt zur Qual werden. Wenn man unten ankommt, dann ist es aber trotzdem super. Ein Trisanna-Erschöpfungsreport, live vom Prennerhang um 17 Uhr.
Wim aus Lokeren (Belgien) nach sechs Stunden auf der Piste: „Am letzten Hang tut schon fast jeder Schwung weh, aber es macht mir trotzdem immer noch Spaß.“

Elena aus Kiel, seit halb zehn unterwegs: „Wenn es weicher wird, tu ich mir immer ein bisschen schwerer. Mein roter Kopf sagt wohl alles. Aber man beißt sich durch – immerhin ist man ja nur einmal im Jahr Skifahren.“

Luis aus Madrid (Spanien) war heute fünf Stunden auf Ischgls Pisten unterwegs: „Das fahren macht mir auch am Ende noch riesigen Spaß. Es geht zwar schon sehr in die Beine, aber wenn es zu viel wird, dann schwinge ich ein bisschen langsamer oder bleibe mal dazwischen stehen.“

Luise aus Lokeren (Belgien) war heute vier Stunden im Skikurs und wollte dann auf keinen Fall aufhören, weiß aber: „Vor allem bei der letzten Abfahrt muss man sich immer noch einmal voll konzentrieren.“

Fleur aus Lokeren (Belgien) ist heute fünf Stunden gefahren: „Am Ende des Tages fahre ich immer noch ein paar Mal mit meinem Papa. Auch wenn ich dann schon ein bisschen außer Atem ist, sind das die lustigsten Abfahrten.“

Thomas aus Mannheim ist heute fünf Stunden gefahren, die letzte Abfahrt hat er aber lieber geschenkt: „Ich bin gerade mit der Fimba-Bahn runter gefahren und jetzt zu Fuß hier rüber gelaufen. Gestern bin ich noch runtergefahren, das war mir zu viel. Heute bin ich zwar auch erschöpft, aber umso glücklicher.“