FÜNF TIPPS FÜR EINEN STRESSFREIEN URLAUB

Klingt komisch, ist aber so: Gar nicht wenige Menschen wollen in ihrem Urlaub so viel erleben, dass sie gar nicht zum Ausspannen kommen. Trisanna hat fünf Tipps für den gepflegten Müßiggang. 

1
Egoistisch sein

Jeder Mensch hat seinen Rhythmus, aber nicht immer lässt der Alltag es zu, sich auch daran zu halten. Urlaub ist aber Urlaub, und es ist ganz okay, sich das auch zuzugestehen. Wer früh aufsteht, kann auch früh auf die Piste, muss dort aber gar nicht bis zur letzten Bergfahrt bleiben, wenn er merkt, dass er am Sessellift am liebsten sitzenbleiben möchte. Bei Langschläfern ist es genau umgekehrt. Sie sind naturgemäß auch beim Skifahren und Langlaufen aufmerksamer, wenn sie mal tatsächlich ausgeschlafen sind. Im Zweifel gilt: gut ist, was gut tut.


2
Das Wetter Wetter sein lassen

Sieben Tage Sonnenschein wären natürlich super, aber es liegt in der Natur des Wetters, dass es da nicht immer mitspielt. Wer seinen Urlaub perfekt durchplant, um jedes Angebot optimal auszunutzen, wird ziemlich sicher enttäuscht werden. Viel besser: flexibel bleiben, sowohl für Schlechtwetter als auch für den Wellnessbereich ausgerüstet sein und das, was sich machen lässt, einfach umso bewusster machen. Passt schon.


3
Auf Auskenner hören

Ist die Skitour noch drin oder ist die Lawinengefahr zu groß? Kann ich das auch als Anfänger oder sollte ich dafür schon fortgeschritten sein? Ist dieses Programm auch für Gelegenheitssportler geeignet?  Wo es um Sport, Schnee und die Alpen geht, ist der Rat von Experten und Einheimischen immer zu empfehlen. Lieber zu vorsichtig, als dann im Krankenhaus, und lieber ehrlich zu sich selbst, als den Rest der Woche vom Muskelkater niedergestreckt.


4
Abschalten

Bei jeder Gelegenheit das Handy zücken und nachsehen, wie viele Höhenmeter schon überwunden sind, wie viele Likes das Bild vom Gipfel schon hat oder was die Nachrichten sagen, ist natürlich eine Möglichkeit. Eine andere: einfach mal die Aussicht genießen, nach Tierspuren suchen oder die Schatten beobachten, die Wolken auf  schneebedeckte Alpen werfen. Winterweiß beruhigt ungemein.


5
Ein bisschen Ordnung halten

Es ist so spießig, dass es fast schon weh tut, aber wer nicht Stunden damit verbringen will, nach Handschuhen, Skisocken, Mützen, Brillen, GoPros, Helmen und anderem Zubehör zu suchen, lässt sich gleich zu Beginn des Urlaubs ein idiotensicheres System einfallen, wie er das ganze Winterzeug beisammen hält. Soll auch Beziehungsstress vermeiden.