Hallo Herr Therapeut: Was tun wenns zwickt?

An Tagen wie diesen fährt man oft so lange Ski, bis gar nichts mehr geht. Doch was tut man, wenn sich dann die Wade meldet? Reto Cotrotzo, Physiotherapeut aus Kappl, rät dann zur PECH-Methode. Und sagt, was das bedeutet.

Beim Skifahren gilt, wie bei jedem Sport: Vorsorge ist besser als Nachsorge. Das wissen die Rennfahrer nur zu gut, die den Grundstein ihrer körperlichen Fitness bereits im Sommer legen. Für den Hobbyskifahrer, sagt Reto Cotrotzo reichen etwa sechs Wochen aus, um sich mit Gymnastikübungen optimal auf den Skiurlaub vorzubereiten. Ein trainierter Körper kann einen Sturz besser wegstecken als ein untrainierter, durch die Gymnastik fühlt man sich außerdem sicherer auf der Piste und kann schon am ersten Tag loswedeln. Als Übung empfiehlt Cotrotzo die klassischen Kniebeugen, so können alle Muskeln des Unterkörpers trainiert werden.

Falls es dann doch beim Fahren in den Wadeln zwickt, rät der Experte: unbedingt aufhören. Wenn die Waden schmerzen oder gar anschwellen sollte man sich zunächst Ruhe gönnen, die betroffenen Stellen mit Eis kühlen, das Bein anschließend mit einer Bandage komprimieren und den Fuß hochlagern. Bei einer Überbelastung, dem sogenannten Muskelkater, kann man durch Dehnungsübungen entgegenwirken.