Hinter den Kulissen von Ischgl: Die Wachselstube

Nach dem Skiverleih ist vor dem Skiverleih. Aber wie geht das, dass jeder Gast quasi einen neuen Ski bekommt? Er wird hergerichtet. Wie funktioniert so ein großes Skiservice? Wir haben zugesehen, wie das die Profis von Silvretta Sports machen.

Ein Ski kommt ganz schön herum, vor allem, wenn er ein Leihgerät ist und in einer Region wie Ischgl und dem Paznaun eingesetzt wird. On Piste, off Piste, durch die Buckel, über Schanzen, und wenn dann mal ein Stein im Weg ist – egal, der Ski ist ja sowieso geliehen. Wenn ein Leihski nach ein paar Tagen wieder zum Verleih zurück kommt, dann könnte er möglicherweise einiges erzählen. Tut er aber nicht. Statt dessen bekommt er einen neuen Schliff und raus gehts, zum nächsten Kunden.

Tatsächlich ist ein Ski beim nächsten Verleih wieder wie neu. Dass das so ist, das ist der Job von Hannes Gastl und seinen Kollegen. Tagtäglich stehen sie in einer Halle in Ischgl und richten dort Ski hier – nicht nur die Leihgeräte von Silvretta Sports, sondern die Ski von allen Verleihstationen in Ischgl. Und auch die Ski, die Privatkunden nach einem harten Pistentag zum Service abgeben. Es gibt unterschiedliche Bearbeitungsmethoden, unterschiedliche Schliffe und Belagbearbeitungen, je nach Schnee- und Witterungsverhältnissen. Mehr dazu gibt es demnächst an dieser Stelle. 70.000 Paar Ski werden in der Anlage pro Jahr hergerichtet, an Spitzentagen sind es bis zu 1200 Paar Ski. Ein durchschnittlicher Ischgler Verleihski kommt in einer Saison bis zu 30 Mal bei Gastl und seinem Team vorbei. Das geht nur mit vollautomatischer Unterstützung, denn länger als 10 Minuten dauert das Skiservice nie. Wie das funktioniert? Trisanna war vor Ort und hat sich exklusiv ein Bild gemacht.