Mal ganz grundsätzlich: Der Winter für Kinder erklärt 1

Kinder haben Fragen, wir haben die Antworten. Dieses Mal: Woher kriegt der Schnee seine Farbe und woran erkennen Tiere, dass es Zeit für den Winterschlaf ist?

Woran merken Tiere, dass es Zeit für den Winterschlaf ist? 

 Wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen sinken, wissen viele Tiere, dass es Zeit für den Winterschlaf wird. Sobald sie weniger Sonnenlicht abbekommen und es kälter wird, reagieren ihre Körper nämlich auf diese Veränderungen. Und stellen sich ganz von selbst auf die kalte Jahreszeit ein. Tiere produzieren dann nur noch wenige Hormone und verbrauchen so wenig Energie wie nötig. Zum Beispiel schlägt dann ihr Herz viel weniger oft. Der Körper der Tiere begibt sich also durch die ersten Vorzeichen des Winters automatisch in einen Ruhezustand. Auch dass Tiere im Herbst weniger Nahrung finden können, ist ein Zeichen für die Winterschläfer, sich bald zurückzuziehen. 

Warum ist Schnee weiß und nicht durchsichtig? 

Eigentlich ist Schnee ja gefrorenes Wasser. Aber er ist nicht durchsichtig wie Wasser, sondern weiß. Das liegt daran, dass eine Schneedecke aus Milliarden Schneekristallen besteht, die über- und nebeneinander liegen. Wenn Sonnenlicht auf die Schneedecke fällt, leitet jeder Kristall das Licht weiter zum nächsten. Zwischen den einzelnen Kristallen ist Luft. Und diese Luft macht, dass das Licht umgeleitet wird und noch einmal heller wirkt. Die Schneekristalle reflektieren – also spiegeln – das Licht. Das mehrmals gespiegelte und von der Luft gebrochene Sonnenlicht strahlt dann zu uns zurück.  Und da Sonnenlicht selbst weiß ist, erscheint uns die Schneedecke im Winter ebenfalls weiß.