MENSCHEN IM PAZNAUN: EMILIO PIRCHER, SCHÜLER UND MUSIKER

Emilio Pircher aus See ist zwar erst acht Jahre alt, auf der Ziehharmonika spielt er aber schon so gut wie die ganz Großen. Mindestens. Wir haben mit ihm über Auftritte, sein Vorbild und seine Lieblingsstücke gesprochen. 


Emilio, du hast schon mit vier Jahren, also sehr früh, begonnen Ziehharmonika zu spielen. Warum?

Schon als ich noch ganz klein war, habe ich meinem Opa sehr gern beim Ziehharmonikaspielen zugehört. Ich bin dann mit einem Polster daneben gesessen und habe ihn zu dem Takt bewegt. Da war ich vielleicht drei Jahre alt, schon damals wollte ich unbedingt spielen, aber es gab noch keine Ziehharmonika in meiner Größe.

Begonnen hast du dann ein Jahr später. 

Ja, genau da habe ich auch meine erste Zieharmonika bekommen. Die ist für mich angefertigt worden weil es ja nicht so kleine Ziehharmonikas gibt. Als ich größer geworden bin, habe ich dann wieder eine neue gebraucht.  Inzwischen spiele ich auf meiner dritten Ziehharmonika, obwohl meine erste wohl immer meine liebste bleiben wird.

Wieso?

Sie erinnert mich daran, wie ich angefangen habe zu spielen. Außerdem hat sie mein Vorbild, Marc Pircher, bei seinem Konzert signiert.

Heute spielst du selbst vor Publikum, was war das schönste Konzert auf dem du gespielt hast? 

Ich mag es eigentlich immer vor Publikum zu spielen, aber ein Konzert ist mir besonders in Erinnerung geblieben: Es war mein bisher größter Auftritt, ungefähr 200 Menschen waren da. Plötzlich habe ich Marc Pircher im Publikum gesehen, da bin ich schon ein wenig nervös geworden. Mark Pircher bei meinem Konzert, dachte ich mir, das kann nicht sein.

Wie oft spielst du denn Ziehharmonika?

Eigentlich jeden Tag. Einmal die Woche spiele ich mit der Musiklehrerin, da lerne ich neue Stücke. Ansonsten spiele ich jeden Tag nachdem ich meine Hausübungen erledigt habe.

Gibt es Stücke die du besonders gern spielst?

Ich mag alle klassischen Ziehharmonikastücke. Meine Lieblingstücke sind: „Der Stern am Himmel“, „Der Baum und sein Gaul“ und „Hey Slovko Spiel Uns Eins“.