RONNIS LIEBLINGSBILDER DIESER SAISON

Ronald Lorenz ist Fotograf, Standort Galtür (hier sein Porträt in Trisanna). Ronnis Motto heißt: Momente festhalten. Für Trisanna hat er fünf Lieblingsbilder der vergangenen Saison ausgewählt. Und erklärt, warum.

Dreiländerspitze 3197m. Hier treffen die drei Länder Vorarlberg, Tirol und Graubünden den zusammen.

 

Ronald Lorenz über Herausforderung: „Die Herausforderung beim Fotografieren ist eigentlich immer gegeben. Das ist auch das Spannende an der Arbeit! Es gibt sogut wie nie die gleiche „Einstellung“ zweimal….“

Einfach, schlicht und schön: Paznauner Tracht (Nicole Kurz)
Ronald Lorenz über Landschaftsaufnahmen: „Bei den Landschaftsaufnahmen geht es primär um eines: Ist zuviel drauf? Ist zu wenig drauf? Welchen Ausschnitt wähle ich? Die Stimmung ist entscheiden und nicht
zuletzt auch die Zeit. Zu bedenken bleibt, wie ich an den Ort, den ich aufnehme, komme. Welches Equipment ich mitnehme. Man sieht: Eine gewisse Planung ist schon nötig.

Immer wieder beeindruckend majestätisch: Das Wahrzeichen de hinteren Paznaun, die Ballunspitze

Ronald Lorenz über Bergfotografie: „Die Möglichkeiten sind oft begrenzt, besonders wenn es auf hohe oder anspruchsvolle Berge geht. Für mich ist es nicht nur wichtig, ein brauchbares Foto zu machen. Auch den Weg
ans Ziel lege ich nur bei „Fair means“ zurück. Ich bin gerne draussen
unterwegs und „spüre“ die Umgebung. Die Ausrüstung trage
ich mir immer selber und sie ist in meinem Rucksack Standard.

Breitspitze im Winter 2018mit Blick zu den Nachbarn ins Montafon (Johanna Bergthaler)

 

Ur-Ischlger und Original Bergführer Emil Zangerl

Ronald Lorenz über Portätfotografie: „Bei den Porträtfotos wie bei Nicole in der Paznaunertracht ging es um die Location und den Zeitpunkt. Outdoor ist immer stark abhängig von der Tageszeit. Weiches Licht ist von Vorteil.
Bei einem guten Porträt geht es – finde ich – auch einfach nur darum,
denjenigen so darzustellen wie Ihn eigentlich jeder kennt. So wie
den Emil als Bergführer, mit dem ich einige Male unterwegs war.
Wenn dann noch die Kamera dabei ist, können authentische Aufnahmen entstehen. Impressionistische Stimmungen sind nicht erwünscht, alles soll so echt wie möglich wirken.