Schweden für Dummys – Ein Crashcurs

Ab heute haben die Schweden Winterurlaub. Einige von ihnen verbringen ihn im Paznaun beim Skifahren. Håkan und Venke sind schon vorgefahren. Wir haben sie in Ischgl getroffen und gefragt, was man so über ihre Landsleute wissen sollte.

  1. Das essen wir:
Die schwedische Küche kennen die meisten nur aus der Kantine von Ikea. Das ist gut für Ikea, aber falsch für das Image der schwedischen Küche, denn in Schweden gibt es deutlich mehr als immer nur Köttbullar und Knäckebrot. Zum Beispiel: Graved Lachs, Rentierragout oder Seafood in allen möglichen Varianten.

2. Das sagen wir:
  • Hallo! – Hej!
  • Guten Tag! – God dag!
  • Wie geht’s? – Hur mår du?

3. Der Fettnäpfchen Guide oder: das tun wir NICHT:

Ein „Ja“ als „Ja“ verstehen.
Je nachdem wie das “ja“ ausgesprochen wird, kann es auch ein Zweifel oder Missfallen bedeuten, zum Beispiel „joah“ heißt soviel wie „bitte lass mich in Ruhe“.

Mit dem Nachnamen ansprechen

Was für uns Formalitäten sind, gilt in Schweden als äußerst merkwürdig. Venke Nilsson ist „Venke“ und nicht Frau Nilsson. Niemand spricht sich mit dem Nachnamen an – auch dann nicht wenn sie ein Promi wäre.


Rauchen
Rauchen gilt in Schweden als äußerst verpönt. Deshalb herrscht das Rauchverbot fast überall: an öffentlichen Plätzen, an der Bushaltestelle und natürlich auch auf Einladungen, Festen und Partys.