DU WILLST ZU DEN COOLEN AUF DER PISTE GEHÖREN? DANN LIES DIESEN TEXT.

Skifahren ist Konkurrenzkampf. Das ist einfach so. Das Fahren soll zwar Spaß machen. Aber: Mindestens ein Auge schielt immer auf die anderen Pistenbenutzer. Wie stellen sie sich an? Sind sie genauso schnell? Und: Was haben sie eigentlich an? Trisanna weiß, wann man zu den Coolen zählt – und wann leider nicht.

Der Weg zur GondeL

Der echte Profi trägt leichte Turnschuhe, die Schuhe sind lässig über die Schulter geworfen. Leichten Fußes spaziert er Richtung Gondel, die Skihose so umgeschlagen, dass die Socken hervorblitzen. Loser outen sich nämlich schon im Tal. Sie outen sich mit dem gequälten Blick, den sie natürlich haben, weil sie sich schon seit fünfzehn Minuten in schweren Schuhen dahinlatschen.

Poleposition am Berg

Die Cool-Kids tauschen während der Fahrt die Turn- gegen die Schischuhe und machen sich schon in der Gondel fix fahrfertig. Oben angekommen, hüpfen sie direkt aus der Gondel in ihre Ski und sofort den Hang hinunter. Während sie schon die dritte Runde drehen, stehen die weniger lässigen nach zwanzig Minuten immer noch am Gipfel und kämpfen schweißgetränkt mit der obersten Skischnalle.

Die Position am Ski

Vom Lift aus hat man einen guten Blick auf die Piste. Abgesehen von den neonfarbenen Skianzügen, die gar nicht gehen, achtet man jetzt aber vor allem auf die Position der Leute am Ski. Die Leute, die das Tempo nicht mehr fahren und deshalb in Rücklage die Piste runtergeigeln. Ganz ehrlich: Haben wir alle schon gemacht. Aber cool ist wirklich anders. Unser Tipp: Lieber ein bisschen in die Knie gehen. So fährt es sich leichter, sicherer und es sieht vor allem besser aus.

Das Outfit

Last but not least: das Outfit. Weil, ja, auch das verrät viel über euer Können. Ein absolutes No-Go: Die Skihose in die Schuhe stecken. So zeigt ihr den anderen nämlich sofort, dass ihr noch nie Tiefschnee aus der Nähe gesehen habt. Und dann gibt es da noch den Gaper Gap. So heißt der Spalt zwischen Skibrille und Helm. Wer glaubt, dass das cool aussieht (und ja, das tut es), wird sich am nächsten Tag über den Sonnenbrand auf der Stirn auch nicht ärgern.