VON NULL AUF HUNDERT. UND ZURÜCK

Klar, wir messen die Temperatur in Grad. Celsius. Oder doch Fahrenheit? Haben wir nicht auch einmal von der Temperatur in Kelvin gehört? Was bedeutet jetzt eigentlich was, auf der Skala zwischen null und hundert?

Bei null Grad Celsius ist uns, wenn wir nicht angemessen angezogen sind, kalt. Und wie es ist, wenn es hundert Grad Celsius hat, wollen wir besser nicht wissen. Denn dann wären wir tot.

Bei null Grad Fahrenheit würden wir sagen: Ziemlich sehr kalt. Genau genommen fast minus 18 Grad. Hatten wir gerade erst, stimmt. Aber angenehm war es nicht.

Bei hundert Grad Fahrenheit hingegen würden wir den Schatten suchen. Aber mehr auch nicht. Unser gewohntes Thermometer zeigte dann fast 38 Grad. Celsius.

Noch ungewöhnlicher ist es für die meisten von uns, die Temperatur in Kelvin umzurechnen. Zur Erinnerung: Kelvin ist jene Temperatureinheit, die bei Null dort zu zählen beginnt, wo es die absolut tiefste Temperatur hat, die auf der Erde gemessen werden kann: minus 273,15 Celsius. Wie unsereiner diese Tiefsttemperatur empfinden würde, ist ganz einfach zu beantworten: Gar nicht.

Wenn wir jetzt hoffen, dass hundert Kelvin mehr eine entscheidende Verbesserung darstellt: leider nein. Denn die Temperatureinheit Kelvin zählt in exakt denselben Größeneinheiten nach oben, wie das auch die Grad Celsius tun. Hundert Kelvin bedeuten also, umgerechnet in Grad Celsius: minus -173,15. Und bei dieser Temperatur gilt, was auch bei null Kelvin gilt: Da geht gar nichts mehr.

Offenbar wird es Zeit für uns, dass wir mit der Fahrenheit-Liste besser bekannt werden.