Was für ein Käse? Der beste, natürlich

Vergangenen Samstag stieg in Galtür die internationale Almkäseolympiade – zum bereits 25. Mal. 72 Auszeichnungen gingen an Senner aus Österreich, und natürlich blieben einige auch im Paznaun. Äußerlichkeiten? Unwichtig, Auf die inneren Werte kommt es an, und zwar im Leben genauso wie in der Kulinarik. Das gilt natürlich auch für Käse – und zwar auch für die besten. Am Wochenende waren mehr als 100 Senner aus dem gesamten Alpenraum in Galtür, um dort ihre besten Stücke zu präsentieren. Die Käse wurden nach vier Kriterien bewertet, Äußeres, Inneres, Geschmack und Konsistenz. Und am Ende gab es drei Tagessieger, Sieger in insgesamt 14 Kategorien und dann den sogenannten Dreikäsehoch-Preis, bei dem eine ganz besonders strenge Kinderjury ihren Lieblingskäse ermittelte. Österreich, das traditionelle Käseland, räumte gleich 72 Auszeichnungen ab. Den Preis für den besten Hartkäse bekam Jakob Mathis von der Gulm-Gävis-Alp aus Vorarlberg, der beste Schnittkäse kommt von Beat Mathis aus der Schweiz. Die meisten Einzelauszeichnungen in unterschiedlichen Kategorien bekamen Hermann und Patrick Huber aus Galtür – insgesamt fünf Mal kamen sie mit ihren Käsekreationen auf einen der drei Topplätze.
Das Käse-Event, von Norbert Walter aus Galtür und Hannes Reinalter aus Kappl ins Leben gerufen und von der Landjugend Galtür organisiert, war übrigens wieder ein voller Erfolg. 3500 Besucher drängelten sich im Galtürer Sport- und Kulturzentrum. Was vielleicht auch daran lag, dass man die Käse nicht nur anschauen und riechen, sondern auch kosten durfte.