DIE KAPPLER BERGBAHNEN. EINE ZEITREISE.

Im Sommer 1970, vor beinahe 50 Jahren, wurden in Kappl die ersten Lifte gebaut. Seitdem ist ordentlich etwas weitergegangen. Auf in eine kurze Zeitreise.

Die Geschichte der Kappler Bergbahnen beginnt vor fast fünfzig Jahren und mit einem großen Gemeinschaftsprojekt. Gemeinde, Fremdenverkehrsamt und insgesamt 69 private Gesellschafter schlossen sich am 7. Mai 1970 zur Kappl-Dias-Schiliftgesellschaft (die heute Bergbahnen Kappl AG heißt) zusammen und setzten den Grundstein für das heute beliebte Skigebiet.

Nur zwei Monate danach hatte die Landesregierung die ersten Pläne bewilligt und der Diassessellift und der Mardinalift konnten gebaut werden. Insgesamt 2,7 Millionen Schilling, umgerechnet etwa 200.000 Euro wurden in die beiden Anlagen investiert. Zusätzlich wurde für 500.000 Schilling (36.300 Euro) ein Pistengerät angeschafft und so war es möglich, dass bereits im Winter darauf, am 14. Dezember 1970, der Sessellift in Betrieb ging.

16 Jahre später wurde der Ursprungslift dann in eine 4er-Gondel Einseilumlaufbahn umgebaut. Eine große Veränderung, aber natürlich nicht das einzige, das sich seit dem Start bei den Kappler Bergbahnen getan hat. In regelmäßigen Abständen kamen neue Lifte dazu und das Skigebiet wurde immer größer.

Im Sommer 1971 kamen beispielsweise der Hirschenbad- und der Schönebelelift dazu. Zwei Schlepplifte, die gleich im Winter darauf in Betrieb genommen wurden.

Ein paar Jahre später, im Winter 1978/79, kam der Sessellift nach Alblitt und der Schlepplift Alblitt dazu, im Jahr darauf dazu ein weiterer Schlepplift auf den auf 2.690 Meter hohen Alblittkopf.

Es war ein Jahr, das in die Geschichte der Bergbahnen einging. Zum ersten mal schaffte sie es nämlich in einer Saison mehr als eine Million Wintersportler zu befördern.

Zehn Jahre danach im Winter 1989/90 kamen in Kappl dann erstmals Schneekanonen zum Einsatz. Ein Service, das in den Jahren danach genauso verbessert und ausgebaut wurde wie der restliche Skibetrieb. Seitdem ist nämlich noch einiges dazugekommen. Heute gibt es im gesamten Skigebiet 42 Pistenkilometer und 10 Seilbahn– und Liftanlagen. 1.600 Personen bringen sie auf dem Berg – und zwar jede Stunde.

(Fotos: Kappler Bergbahnen)