Was man nicht verpassen sollte. Zum Beispiel: Seilbahnmuseum Ischgl

Seit 56 Jahren fährt in Ischgl eine Seilbahn auf den Berg. Aber die Zeiten ändern sich, Seilbahnen sind nicht mehr so, wie sie früher waren. Daran sollte man sich immer mal wieder erinnern. Zum Beispiel im Seilbahnmuseum Ischgl. Was kann man dort alles unternehmen?




1. In einer Sesselbahn aus den 60er Jahren sitzen.
Und sich dabei an den ersten Fahrgast zurückerinnern. Der hieß Hans Simm, kam aus Ulm und hatte am 15. Dezember 1963 einen vorzüglichen Tag, wie er in seinem Notizbuch festhielt:


„Der freundliche Schalterbeamte in schmucker grauer Uniform fragte mich zu meiner Überraschung nach Name und Geburtsort. Ein zweiter mit Schirmmütze zwickte gewissenhaft die Seilbahnkarte.“

Heute tragen die Mitarbeiter zwar keine Uniformen mehr, dafür sind die Kabinen beheizt. Hat auch Stil.

2. Das kurioseste Ausstellungsstück bewundern: Den Hut von Italo-Superstar Zucchero. Den hohen, braunen Zylinder, trug er beim Top of the Mountain Closing Concert vor zwei Jahren.  Uns erinnert er an Willy Wonka von Charlie und die Schokoladenfabrik. Also der Hut. Aber überzeugt euch selbst.

3. Lernen, warum der 16. März 1963 der schwärzeste Tag der Ischgler Seilbahnen war. Bei einer Testfahrt riss das Tragseil einer Gondel. Beim Absturz wurde der Schaffner verletzt. Das Museum zeigt Zeitdokumente und erklärt, warum so etwas im regulären Betrieb nie passierte – und auch nie passieren kann.

Wo?
Im Museum der Silvrettaseilbahn AG.
Wann: jeden Mittwoch, 16:00 – 19:00 Uhr
Wo: Gegenüber Parfumerie Rummler. Im Ischgler Ortszentrum, direkt beim Eingang zum Dorftunnel
Eintritt: kostenlos, aber sicher nicht umsonst