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Wenn es um neue Ideen für den Tourismus ging, war Ischgl immer schon vorne dabei, doch keine davon war so nachhaltig wie die neueste Initiative: Seit dieser Saison ist Ischgl das größte klimaneutrale Skigebiet der Alpen. In Zeiten des Klimawandels ist das ein wichtiger Schritt.
Der Klimawandel ist einer der größten Herausforderungen für unsere Zukunft. Das kann man leugnen, besonders schlau ist das aber nicht. Denn Fakt ist, dass auf die Welt große Herausforderungen zukommen, die gerade zu Ende gegangene Klimakonferenz in Madrid hat das eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Auch touristische Regionen wie Ischgl und das Paznaun können einen wesentlichen Beitrag leisten und den CO2-Ausstoß versuchen, in Grenzen zu halten.Denn am Ende ist das auch gut für den Wintersport und den Tourismus in unserer Region.
Ischgl ist im Wintersportbereich einer der Vorreiter. Wieder einmal. Gemeinsam mit Vitalpin hat Ischgl berechnet, wieviel Treibhausemissionen durch den Seilbahnbetrieb, durch die Beschneiung, durch die Pistenraupen und auch durch den Betrieb der Bergrestaurants entstehen. Dort, wo es ging, hat die Silvrettaseilbahn AG versucht, die CO2-Emissionen zu reduzieren. Einige sind unvermeidbar, doch die gleicht Ischgl seit heuer mit Klimaschutzprojekten auf der ganzen Welt aus. Das bedeutet, dass Ischgl ab sofort ein klimaneutrales Skigebiet ist, und zwar nicht irgendeines sondern das größte in den Alpen.
Einige Dinge können in Zukunft aber noch passieren.


Erster Schritt

Grün anreisen. Ins Skigebiet kommt man nämlich am klimafreundlichsten mit den Öffis, genauer gesagt mit den Skibussen. Und deshalb finanzieren die Silvretta Seilbahnen das Paznauner Busnetz.


Zweiter Schritt


Erneuerbare Energie. Moderne Solar- und Wärmerückgewinnungsanlagen sorgen dafür, dass 80 Tausend Liter Heizöl eingespart eingespart werden, das sind insgesamt 244 Tonnen CO2 pro Jahr. Die Lifte laufen mit erneuerbarem Strom, und der kommt fast zur Gänze aus Wasserkraft und aus der Region.anz besonders wichtig ist übrigens die Energieversorgung der neuen Silvretta-Therme. Die wird nämlich zur Gänze mit Erdwärme geheizt. Im Vergleich zur aktuellen Situation im Hallenbad des Silvretta Centers spart Ischgl allein über die Silvretta-Therme in Zukunft nochmals 1.300 Tonnen CO2 ein.


Dritter Schritt

Kluge Schneeproduktion. In Ischgl wird die Schneehöhe mit GPS gemessen, spezielle Tools helfen dann, auszurechnen, wieviel Schnee erzeugt werden muss und wo Kein zusätzlicher Schnee mehr notwendig ist. Dadurch werden keine wertvollen Ressourcen verschwendet.


Vierter Schritt


Neues Grün. 10.000 Bäume wurden in den vergangenen Jahren im Skigebiet gepflanzt. 


Fünfter Schritt


Die Zukunft finanzieren. Genauer gesagt kann man in Klimaschutz- und Aufforstungsprojekte investieren, daheim im Paznaun und an vielen anderen Orten der Welt. Damit werden Emissionen ausgeglichen. Und das wird kontrolliert, und zwar natürlich von unabhängigen Organisationen. 


Wer mehr über Ischgl-Paznauns klimaneutralen Weg herausfinden will, klickt hier.